Auf nach Washington…

Der erste Blick auf das Washington Monument

Auch heute haben wir 2,5 Stunden im Auto verbracht, um von Pennsylvania nach Washington zu kommen. Auf dem Weg durchqueren wir die Bundesstaaten Maryland und Virginia. Maryland ist weniger hügelig als Pennsylvania und endlich klart der Himmel aus. Washington begrüßt uns wieder mit bestem Sonnenschein.

Nach einer kurzen Mittagspause gehen wir noch ein Ausflugsziel an: der Arlington Nationalfriedhof. Bevor wir den Friedhof betreten, schauen wir vom Marine Corps War Memorial auf die Stadt Washington. Das Washington Monument ist auch von hier aus deutlich zu sehen und macht Lust auf Erkundungstouren in den nächsten Tagen.

Am Eingang des Friedhofs angekommen, wurde uns klar, dass wir uns beeilen mussten, denn bis zur Schließung blieben uns nur 45 Minuten übrig. Schnell an der Sicherheitskontrolle fragen, wie wir am Schnellsten zum Grab von John F. Kennedy kommen und los. Schier entließ Gräberreihen, auf denen Dienstgrad und Kriegsbeteiligungen sowie eventuelle Ehrenabzeichen sichtbar sind, umhüllen Bäume und diesen parkähnlichen Friedhof.

Vor dem Grabmal von JFK wird es nun voller Touristen, die zum Teil mit Golfkarts angefahren werden. Bei dem Ausmaß dieser Anlage schon fast nachvollziehbar.

Die ewige Flamme von John F. Kennedy
Die Färbung dieses Baumes sorgte für eine besondere Atmosphäre.

Irgendwo im Nirgendwo…

Der letzte Tag in Pennsylvania stand im Zeichen der Entspannung nach der anstrengenden Fahrt und den ersten stressigen Tagen in New York und an den Niagarafällen. Daher konnte heute jeder machen, was er am besten kann 😂 So macht Pia z.B. Yoga.

Ich hab mir die Kamera geschnappt und mich bei 9 Grad Celsius und Wind rausgequält, mit der Kamera rumgespielt und ein paar Fotos gemacht.

Den Abschluss bildete ein BBQ mit gebackenen Kartoffeln und Süßkartoffeln, Mais und Steaks.

Welcome to Pennsylvania…

Ja, okay. Das Wetter ist nicht immer so traumhaft, wie an den ersten Tagen. Es schüttet wie aus Eimern, sodass es die Straßen entlangläuft. Aber das ist heute total in Ordnung, weil wir sowieso den Tag im Auto verbringen werden. Bevor es jedoch losgeht, genießen wir nochmal das wundervolle Frühstück an den Niagarafällen – heute u.a. Quiche Lorraine.

Die Bedienung ist heute ein netter Herr, mit herausragenden Deutschkenntnissen. Auf die Frage, woher er deutsch kann, antwortete er, dass er ein paar Kurse genommen hat und seine Frau Schweizerin ist. Weiterhin erzählte er uns, dass er bereits 1987 in Trier die Porta Nigra und weitere westdeutsche Städten besuchte. Aus Ostdeutschland kannte er lediglich Checkpoint Charlie. Dann folgte eine klassische Konversation über Eishockey und die Preisschwankungen der Spiele, da die Männer eigentlich zu einem NHL-Spiel gehen wollten, aber bisher betrugen die Preise ca. 90$ pro Ticket 😱

Nach dem Frühstück packen wir zusammen und begeben uns auf die Straße. 431 km liegen vor uns bis zu unserem nächsten Ziel: Bedford, Pennsylvania.

Ein letzter Blick von der Regenbogenbrücke auf die Fälle im Regen vertröstet mich, die Wasserfälle nicht im Regen besichtigen zu müssen. Da bin ich wirklich zu bequem 😂

Die Fahrt führt uns durch mehrere Nationalwälder, die Blätter sind auch hier noch bunt gefärbt, die Landschaft wird hügeliger. Die Appalachen verlaufen ebenfalls hier entlang von Neufundland bis weit in den Süden nach Alabama.

Auch ein Haus wechselt auf Rädern seinen Wirkungsort.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt meist 55 mph, mit Truck oder Haus vor uns sogar nur noch 30 mph. Die Straßenzüge ziehen sich sehr.

Nach reichlich 5 Stunden Fahrt erreichen wir das Haus am See.. ähh… Fluss
Die obligatorische Flagge am Haus

Oh Canada… Teil 2

Heute starteten wir den Tag mit einem fantastischen Frühstück – Omelette oder Ei Benedikt. Letzteres ist ein Nationalgericht hier in Kanada: Pochiertes Ei auf Toast mit Schinken und Sauce Hollandaise. Alles war sehr lecker und machte Appetit auf das morgige Frühstück, bevor wir Kanada verlassen müssen.

Der Blick von der Wohnung in Richtung der Fälle

Auch heute erwischten wir wieder wunderbarstes Wetter und begeben uns auf den Weg in Richtung Wasserfälle – ca. 2 km von uns aus. Auf halber Strecke in Höhe der Brücke wurde der erste Teil, die American Falls, sichtbar. In den Herbstfarben sehen die Wasserfälle und die Bäume ringsherum toll aus. Je näher wir kommen, desto lauter und feuchter wird es. Regen bei Sonnenschein sieht schon verrückt aus.

Die Wassermassen (durchschnittlich 4.200 m³/s), die sich die Fälle 57 m runterwälzen, sehen äußerst beeindruckend aus, dass man sie kaum beschreiben kann. Auch die Wasserfarbe ist smaragdgrün, die Fotos können diese Farbe leider nicht wiedergeben. Die Gischt wird von der Sonne stark reflektiert, sodass lange Belichtungszeiten nicht möglich waren.

Auf dem Rückweg war es der Großen und auch der Kleinen zu anstrengend, sodass beide getragen werden mussten, sich den Wagen teilten bis die Kleine einschlief. 🥰

Zu Hause angekommen, stärkten sich die Mädels und führen dann zum nächsten Programmpunkt: ins 11 km-gelegene Outlet. Dort glühte die Kreditkarte.

Beute 😂

Gegen 19 Uhr aßen wir eine weitere kanadische Spezialität: Poutine. Sie besteht aus Pommes frites, Cheese curds und darübergegossener Bratensauce.

Oh Canada… Teil 1

Weiter geht der Roadtrip. Wir wollen noch weiter nach Norden und sind dafür zeitig aus dem Motel los. Das Frühstück muss erst einmal gejagt werden. Das passende Diner habe ich bereits vor der Reise rausgesucht und die Bilder sahen vielversprechend aus. Dafür fahren wir mal eben 1,5 Stunden nach Syracuse, um dann nochmal 1h20min warten zu müssen 😖 Glücklicherweise erhielten wir den Tipp, dass es noch eine zweite Filiale gibt und nur wenige Minuten entfernt. Und wir müssen auch nicht Hunger leiden, denn wir bekommen dort Plätze, was mit 8 Personen nicht so einfach ist. Martha und ich müssen natürlich Pancakes essen. Meine S‘Mores-Pancakes sind belegt mit Schoko- und Marshmallow-Sirup sowie Cracker und nochmal 5 weiteren Marshmallows 🤤 Meine nächste Mahlzeit wird erst das Abendessen 😂

Gut gestärkt fahren Nun Richtung Westen und folgen der Beschilderung Niagara Falls. Die Landschaft wird nun etwas karger, mehr Nadelbäume kommen zum Vorschein.

Niagara Falls an sich ist zweigeteilt in eine amerikanische und kanadische Seite. Wir müssen die Grenze passieren, da unser Bed&Breakfast auf der kanadischen Seite steht – 2 km von den Fällen entfernt.

World Peace and Chocolate Milk

Bethel, New York 2019

Vorerst verlassen wir New York City und begeben uns auf die erste große Tour. Der Weg führt uns Richtung Nordwesten. Es geht über die Williamsburg-Brücke einmal am East River entlang durch Manhattan. Glücklicherweise ohne Stau, dafür mit einem tollen letzten Blick auf die Skyline und das Empire State Building.

Unser nächstes Quartier steht ca. 4 Fahrstunden von New York City entfernt. Ein Zwischenstopp ist also eingeplant. Und dieser ist ein absolutes Highlight für mich. Zunächst werden wir jedoch von den wundervollen Farben des Indian Summer und tollstem Sonnenschein überrascht. Mit beidem habe ich nicht gerechnet und freue mich umso mehr.

Ich möchte unbedingt nach Bethel. Ein kleines beschauliches Örtchen. Je näher wir ihm kommen, desto deutlicher stößt man auf seine Vergangenheit. Vor genau 50 Jahren wurde dorthin das Woodstock-Festival verlegt.

Steht man an diesem Denkmal, kann man sich kaum vorstellen, von welcher Größe dieses Festival war und 450.000 Menschen daran teilnahmen, geschweige denn die Massen, die es wetter- und kapazitätsbedingt nicht hierher schafften oder welche Musiker vertreten waren. Für mich als Musikliebhaber ist dieser Ort nicht erst seit meiner Hausarbeit von 2005 magisch.

Nach dem obligatorischen Magnetkauf geht es weiter zur Unterkunft. Beseelt von den Eindrücken, aber inzwischen sehr hungrig, geht es zum Mittag an einen typisch-amerikanischen BBQ-Grill. Gesättigt mit Pulled Pork und Brisket können wir nun die Weiterfahrt zum Motel in Binghamton angehen. Der Indian Summer entlang des Delaware Rivers begleitet uns.

Im Motel angekommen, werden die Kinder von den Großeltern bespaßt, sodass Getränke und weitere Kleinigkeiten im Walmart gekauft werden können. 🤩😂 Den Abend lassen wir dann amerikanisch ausklingen mit Football und chinesischem Essen vom Lieferdienst.

New York im Schnelldurchlauf

Was schaut man sich in New York an und was muss man dafür weglassen, wenn man für den Big Apple nur einen Tag Zeit hat?!

Vom Battery Park aus

Bevor es uns in die Stadt zieht, müssen wir uns jedoch stärken. Kurzerhand fuhren Martha, die dank Jetlag schon um 4 Uhr aufgestanden ist um Trickfilme zu gucken, und ich zum Supermarkt. Doch erst musste ich unser Mietwagenmonster bezwingen. Die Feststellbremse wurde gesucht und nur mit Hilfe gefunden 😂 also konnte der Ritt nur mit Verspätung beginnen. Der Weg zum Supermarkt war kurz, der Weg zu einer Parkmöglichkeit treibt uns in Williamsburg an die nervliche Grenze und machte es uns jetzt am Supermarkt auch zu schaffen. Nachdem ich zunächst falsch in die Einbahnstraße fuhr, stellten wir fest, dass es nur Parkplätze vor Hydranten (was man in NYC tunlichst vermieden sollte) oder mit Parkschein. Und schon lag ein Hauch von Kriminalität in der Luft, denn Kleingeld für den Parkautomaten hatte ich noch nicht und als wir wiederkamen, stand das NYPD gerade einmal zwei Autos hinter uns 😱

Der erste Weg in Manhattan führt uns in den Battery Park – ganz wie in 2016. Inzwischen klarte das Wetter auf und ein wundervoller und sonniger Tag erwartete uns.

Natürlich darf eine Cheer-Pose nicht fehlen
Auf zur Fähre
Weiberalarm
Govenor‘s Island
Kleine Stärkung

Nächster Stop: das World Trade Center

Falls wir vergessen, in welchem Land wir uns befinden, eine kleine Erinnerung

Die Metro-Station des WTC kommt sehr hell und erleuchtend daher.

Draußen wartet schon viel Gewusel und auch wieder dichtes Gedränge. Fasziniert von diesem Gebäude gehen wir weiter am Museum über den 11.September vorbei. Mit den Kindern sind wir dort nicht hineingegangen. Auch den Hintergrund zu den beiden von Libeskind-entworfenen-Brunnen fehlen jegliche erklärende Worte.

Auf dem Weg zur nächsten Etappe war die Müdigkeit doch größer

Die letzte Etappe unseres 11.500-Schritte Marsches bildet der Time Square.

Kurz vor der Metro-Station noch kurz das Empire State Building entdeckt

Für das nächste Mal NYC stehen immernoch der Weg über die Brooklyn Bridge, Coney Island oder das MoMA an 🙈

Am Flughafen

Nun gehts los. Das erste Mal verreisen vom Dresdner Flughafen seit dem Abitur.

Es ist bewölkt und leicht regnerisch, was wir im Anflug auf Amsterdam-Schiphol noch merken werden 😖

Während das jüngste Mitglied der Reisegruppe schon nach unserem Cityhopper gen Amsterdam Ausschau hält, genießen die Anderen die Ruhe nach dem Sicherheitscheck und vor den Flügen.

Mit wenigen Minuten Verspätung sind wir in Amsterdam angekommen. Nun heißt es erstmal, den kleinen Hunger der Kleinen bzw. den Durst der Großen zu bekämpfen, bevor es in den großen Flieger geht 🤩🛫

Schiphol ist gut übersichtlich mit viel Gedränge. Dennoch bin ich immer wieder über die Flugerfahrung froh, so bleibt man auch bei Anschlussflügen relativ entspannt, auch wenn der zweistündige Aufenthalt eingeplant war ☺️Wir haben sogar wieder die Sitzerhöhung dabei 😅

Unsere Sorgen, Pia schreit den ganzen Flug durch, blieben unbegründet. Durch die Abflugzeit um 17:00 Uhr konnte sie nahezu den gesamten Flug über den Atlantik schlafen, während sich die Große zunächst zwei Filme anschaute, bevor sie schließlich auch schlief.

Welcome to New York 🤩

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