… auf zum Mond

Inzwischen sind wir im Sommer angekommen. Auch am Morgen ist es schon herrlich angenehm warm. An unserem wundervollen Wasserzugang trinkt es sich den Kaffee besonders gut. Gekrönt wird die Szenerie nur noch von Delfinen, die sich in dieser Wasserstraße tummeln.

Das Kennedy Space Center wartet auf unseren Besuch. 2017 waren wir auch schon hier. Es hat sich seitdem hier einiges geändert. Diverse Gebäude der ESA, SpaceX und Blue Origin kamen hinzu, die alle von Cape Canaveral abfliegen.

Das Space Center begrüßt uns mit strahlendem Sonnenschein und nur wenigen Wolken – wir sind eben im Sunshine State.
Als Erstes geht es in die Halle der Helden. Es beginnt mit einem Film zu den Beginnen der Raumfahrt. Ein 4D-Film, welcher uns selbst Teil einer Raummission werden lässt und wir uns unter anderem im Weltall befinden.

Eine Busfahrt bringt uns zur Fertigungshalle der Raketen, Raumschiffe etc.
Cape Canaveral befindet sich in einem Naturschutzgebiet, sodass wir auch Alligatoren, ein Nest eines Weißkopfseeadlers und diverse andere Vögel sehen konnten. Ebenfalls führt diese Tour zur Atlas5-Rakete. Hier musste ich ein Foto aus 2017 nachstellen – nun aber mit beiden Mädchen 🙂

Insgesamt verbrachten wir vier Stunden im Kennedy Space Center und dennoch haben wir gar nicht alles geschafft, was es zu bieten hat.

Das schöne Wetter musste jedoch genutzt werden und die Kleinste fragte schon den ganzen Tag, wann wir ans Wasser können.

Also geht es nun an den Strand und Robert und die Mädels stürzen sich in die Wellen.

… nach Cocoa Beach

Den vorgestrigen Tag fassen wir lieber nur kurz zusammen. Viel besprechenswertes hat sich kaum ereignet.

Auf Tybee Island haben wir einen wundervollen Sonnenaufgang beobachtet. Und nach einem zeitigen Frühstück begaben wir uns auf den Highway in Richtung Cocoa Beach. Dort befindet sich das Kennedy Space Center. Ein Muss für den Florida-Urlaub.

Doch zunächst müssen wir einige Meilen bis dorthin zurücklegen.

Weit kommen wir erst einmal nicht, denn ein Leuchtturm lockt mich an 😀

Die Fahrt ist eher unspektakulär. Viele Baustellen und ein paar Staus verzögern die Fahrt, sodass wir unser Mittagessen bereits hinter der Staatsgrenze von Florida einnahmen und nicht erst in Daytona Beach.

Daytona Beach musste dennoch sein. In wenigen Wochen findet die nächste Landesmeisterschaft für Martha statt. Dafür wollte ich Sie noch motivieren. Am Strand von Daytona findet jedes Jahr eine große Cheer-Meisterschaft statt.

Die letzten Meilen sind nun auch zu schaffen. Immermoch auf der Interstate immer nach Süden. Immer mehr Palmen stehen nun in der Landschaft und es wird sumpfiger.

Wir kommen an die Space Coast. Wie auch schon 2017 ist es wunderschön hier. Die Unterkunft liegt an einer kleinen Wasserstraße.

Am Abend auf dem Weg zum Supermarkt vibriert das Auto. Zunächst dachte ich, es wäre die Musik. Als wir dann Menschan am Straßenrand stehen sehen, wurde uns jedoch klar… Es muss ein Raketenstart sein. Wir wir erfuhren, starten alle 2-3 Tage diverse Raketen, Satelliten und co.

… nach Savannah

Die erste längere Autofahrt steht an, denn wir wollen ans Meer und nach Florida.
So kommen wir auf dieser Fahrt an vielen Drehorten aus Film und Fernsehen entlang.
Wir beginnen mit einer verlassenen Mall, die als Drehort in Stranger Things auftauchte.

Weiter geht es zu einer sehr imposanten Aussicht ein letztes Mal auf die Skyline von Atlanta.
Diese Stadt hat uns sehr gefallen. Es hätte sich definitiv gelohnt, weitere Tage hier zu verbringen.

Noch kurz ging es zum Stadion der Atlanta Falcons.

Als nächstes zog es uns in die Kleinstadt Senoia, GA. Hier wurden viele Szenen für „The Walking Dead“ gedreht. Eine hübsche extra dafür aufgebaute Stadt. Der Hauptdarsteller hat hier sogar ein Restaurant. Dieses nutzten wir für eine Mittagspause, bevor wir uns auf den Weg nach Savannah machten.

Mit Savannah erwartete uns eine absolute Südstaaten-Schönheit am gleichnamigen Fluss, der die Grenze zu South Carolina bildet.

Hier wurden einige Szenen aus Forrest Gump gedreht. Da der Tag bedingt durch Staus und Baustellen schon weit fortgeschritten war, beschränkten wir uns hier auf die berühmte Szene im Park, in der er auf den Bus wartet und seine Geschichte erzählt…

Ankunft in Atlanta

04:30 Uhr Ortszeit… Die Nacht ist vorbei. Nach dem gestrigen langen Tag ging es zumindest für die Mädels zeitig ins Bett. Dafür ist die Nacht zeitig vorbei… Jetlag sei Dank…

Draußen gewittert es fleißig… Es blitzt und donnert und regnet sehr… Ein Blick auf den Fernseher korrigierte das Gewitter. Dort wird von einer Tornado-Warnung ca. 200 Meilen östlich von uns gesprochen. Die Mädchen bekommen davon nicht viel mit. Zumindest die Große schläft noch.

Ein Detail der gestrigen Ankunft habe ich noch vorenthalten. Ursprünglich buchten wir zwei Autos. Eines für uns und eins für Stefan und Franzi.
Am Schalter wurde jedoch für die Einwegmiete (wir wollen die Autos in Tampa abgeben) nicht die Diba-Karte nicht akzeptiert, weil Alamo wohl keine Debit-Karten akzeptiert… verstehe wer wolle. Es hieß, ein weiterer Anbieter könne auch die Debitkarte akzeptieren.. Jedoch war dieser bereits ausgebucht.
Inzwischen hatten wir bereits vorgeschlagen, unseren Full-Size-SUV für alle zu nutzen, da ich wusste, es ist ein 7-Sitzer. Aber ob das Gepäck reinpasst??

Ich hoffe, die Reise geht nicht so abenteuerlich weiter…

Nachdem wir uns mit dem ersten Frühstück gestärkt haben, beginnen wir unsere Erkundungstour durch Atlanta. Weil wir nun mit nur einem Auto unterwegs waren, haben wir uns abgesprochen, was wir unbedingt sehen wollten.
Wir starteten im Norden nicht weit weg von unserem Hotel mit dem Botanischen Garten, wobei ein Besuch im Winter sicherlich nicht die beste Idee ist… also haben wir es zumindest zum ersten Gruppenfoto der Reise geschafft.

Nach einem Abstecher zu einer kleinen Street-Art-Ecke begaben wir uns einmal quer durch die Innenstadt. Besonders die Mädels haben hier gestaunt, denn in Atlanta finden gerade Cheerleading-Meisterschaften statt. Die Innenstadt ist voller Cheerleader, hat jedoch für uns das Problem, dass wir keinen Parkplatz in der Innenstadt finden können.

Also wird wieder umgeplant…
Der nächste Weg führt uns zu Dr. Martin Luther King, der ebenfalls in Atlanta aufgewachsen ist.
Ebenfalls ist das Geburtshaus und weitere seiner frühen Schaffensorte in einem Viertel.

… nach Atlanta

Nach einer viel zu kurzen Nacht geht es in Richtung Flughafen. Dort angekommen folgte das übliche Prozedere: Gepäck einchecken und zur Sicherheitskontrolle. Jedoch mit der seltenen Möglichkeit, das komplette Gepäck einzuchecken.

Während ich im Anschluss noch an der Sicherheitskontrolle mein restliches Gepäck auf dem Rollband drappierte, marschierte Pia schon als Erste und alleine zum Scanner und war für die beiden netten Kontrolleure der Star.

Bedingt durch winterliche Temperaturen wurde vor dem Start das Flugzeug enteist, weshalb erst 15 Minuten verspätet gestartet werden konnte.

Nach dem kurzen 50-minütigen Flug blieb es am Frankfurter Flughafen jedoch nicht mehr so entspannt.
Uns blieben hier ungefähr 70 Minuten bis zum Abflug. Von Gate A ging es nun über die Passkontrolle zum Gate Z54. An der Passkontrolle gibt es wohl das Gerücht, dass nach diesem Gate die Welt zu Ende ist.
Es wäre eigentlich auch unkompliziert zu schaffen, wenn wir nicht ein neues Level im Spiel „Dinge, die wir am Flughafen noch nicht erlebt haben“ freigespielt hätten.
Kurz vor unserem Gate hieß es noch einmal Pässe und Boardkarten kontrollieren. Hier der kurze Schock: Martha musste noch einmal auf Verdacht zur erneuten Sicherheitskontrolle – 12 Minuten vor dem Beginn des Boarding. Begleitet durch einen Angestellten des Flughafens wurden Martha und ich noch einmal mit unseren Taschen zur Kontrolle geführt und plötzlich standen um sie zwei weitere Mitarbeiterinnen und zwei Polizisten. Es folgte ein Prozedere aus Schuhe ausziehen, auf Drogen überprüfen und einmal die Tasche komplett entleeren. Der Übeltäter war die kleine Wasserflasche, die wir auf dem Flug nach Frankfurt erhalten hatten. Da diese bereits angetrunken war, bestand wohl der Verdacht, der Inhalt könne vergiftet sein… Oha, das gefährliche Leben mit einem frisch gebackenen Teenie…
Den ganzen Weg zum Gate zurück sind wir gerannt, sodass unsere Reisegruppe dort nun endlich vollständig die Reise antreten konnte.

Auch das Abholen des Mietwagens blieb nicht ganz komplikationslos. Das erläutere ich später. Erstmal wird geschlafen

Brooklyn Bridge Park

Bye bye, New York 🇺🇸

Ein letztes Mal begrüßt uns die Stadt-Silhouette bei der Überfahrt von New Jersey nach New York, einmal mitten durch Manhattan und über die Brooklyn Bridge. Den Vormittag verbringen wir im Brooklyn Bridge Park und genießen das Wetter.

David Bowie ist auch da.
Ein letztes Abschiedsfoto

Nach dem Mittagessen begeben wir uns zum JFK. Dank der Kinder genießen wir dort sowohl einen sensationell schnellen Check-In als auch Sicherheitscheck. Am Gate angekommen, beobachten wir den tollen Sonnenuntergang. New York und unser Roadtrip hat im Ganzen toll funktioniert. Das amerikanische Flair vermisse ich bereits jetzt, obwohl wir noch in Amsterdam am Gate warten.

Sonnenuntergang am JFK

Rückfahrt nach New Jersey mit vielen Sportstadien

Die Rückfahrt nach New Jersey beginnen wir wieder im Regen. Es wird auch den gesamten Tag so bleiben. Stört aber nicht, weil es ja nicht ins Auto reinregnet.

Die Strecke wird uns von Washington über Baltimore und Philadelphia führen. Im Anschluss durchqueren wir Delaware bis New Jersey, wo wir die letzte Nacht in den USA verbringen werden.

Stadion der Baltimore Ravens 🏈
Eishockey-Stadion der Flyers 🏒 und 76ers 🏀
Stadion der Philadelphia Eagles 🦅 🏈
Philadelphia an der Liberty Bell
So lassen wir den letzten Abend ausklingen

Museumhopping in Washington…

Touristisch unterwegs 🇺🇸

Der letzte Tag in Washington zeigte sich nochmal mit dem Wetter, dass wir uns gewünscht haben. So starten wir gern in den Tag. Wir beginnen mit einer Führung im US Capitol. Geplante Uhrzeit ist 10:50 Uhr. Nach einigen Komplikationen an der Sicherheitskontrolle, konnten wir bereits an der Führung um 10:30 Uhr teilnehmen. Die Führung beginnt mit einem Film über die amerikanische Demokratie und deren Zusammengehörigkeit: „one out of many, one“.

Unser Guide Lauren zeigte uns danach die Rotunde mit der berühmten Kuppel und einen weiteren Raum mit vielen Statuen zu allen Bundesstaaten. Das Bildnis von Mr. Samuel Adams war uns bereits von einigen Bieren bekannt 😂

Nach dem Capitol trennten sich die Wege mit Stefan und Franzi, die sich das Naturkundemuseum und das Museum für afroamerikanische Kunst angeschaut haben. Andreas wurde geparkt und der Rest ist in das Air and Space Museum und in das Museum fur Amerikanische Geschichte gegangen.

Wer ist denn da unter dem Tisch?!

Weiter ging es zum Museum für amerikanische Geschichte, um uns noch abschließend u.a. den Hut von Abe Lincoln anzuschauen. Das Museum und speziell der Shop stellten sich als große Perle raus. Gern hätte ich im Speziellen noch mehr Zeit dort verbracht, aber es war inzwischen Nachmittag geworden und wir waren bereits den ganzen Tag unterwegs. Also wurden schnell die wichtigsten Teile (Kultur, First Ladys und die grobe Landesgeschichte) angeschaut und ab in den Shop.

Ob sich Trump ärgert, dass er und seine Frau nicht das Titelbild der Ausstellung zieren?!

Bisher gab es noch kein Foto vom Weißen Haus. Das sollte eigentlich noch nachgeholt werden. Inzwischen Abend geworden, beschlossen wir, das Auto zu nehmen. Auf unserer Route zum abendlichen Chili-Essen sollte das Weiße Haus liegen. An das Weiße Haus kommt man mit dem Auto nicht weit genug heran. Der Hunger wurde zu groß, sodass wir weiter zu Ben‘s Chili Bowl fuhren. Das Chili war wichtiger als der aktuelle President 😂

Regen in Washington…

Heute gucken wir schon einmal, wo wir zur morgigen Capitol-Führung hinmüssen. Leider aber erst morgen. Wir haben uns nämlich im Datum vertan 😱🤦🏻‍♀️ Kleiner Spoiler: der gesamte Tag wird so traumhaft. Es regnet aus Strömen und bereits am Capitol sind alle durchnässt. Roberts Schuhe waren bereits an der Wohnung nass, denn sie standen draußen. Am Capitol entscheiden wir uns, ins Smithsonian Air und Space bzw. in das Museum für afroamerikanische Kunst zu gehen. Dort angekommen hätten wir lange anstehen müssen. Also sind wir wieder nach Hause. Im strömenden Regen natürlich.

Ca. eine Stunde später zogen wir mit Martha wieder zum Football los – im strömenden Regen. Der Weg von der Metro zum Stadion dauert 20 Minuten – gefühlt eine Ewigkeit. Am Stadion angekommen mussten Schirme und Taschen abgegeben werden. 15$ ärmer ging es hinein. Inzwischen zog zum Regen auch Wind auf und unsere Plätze waren unterm Dach. Dach ist aber übertrieben, denn es gab keins und wir hatten keine Schirme mehr 😱 der Hunger treibt uns an den Essensstand im 4. Deck. Das Essen leider lauwarm bis kalt. Aber für ein Foto hat es noch gereicht.

Zur Halbzeitpause sind wir pitschnass und durchgefroren wieder nach Hause gegangen – immernoch im strömenden Regen.

Unsere finale Aufgabe blieb: Abendessen organisieren. Auch hier haben wir aufs falsche Pferd gesetzt und landeten im Großhandel. Also gingen wir nur schnell in den Sportladen nebenan, um Cheer-Sachen für Martha und neue Schuhe für Robert zu kaufen. Danach fuhren wir wieder zurück, um letztlich im Laden an der Ecke für unser Abendessen einzukaufen und gucken danach Football im Trockenen.

Sightseeing in Washington…

Wir starten die Sightseeing-Tour an der U-Bahn-Station Potomac Avenue, ca. 500 m von unserer Wohnung entfernt. Für den Ticketautomaten benötigen wir einen separaten Hochschulkurs, bis man das System verstanden hat, sodass uns für den Anfang einer der Angestellten helfen muss. Wir fahren bis Foggy Bottom, welches der kürzeste Weg zum Lincoln-Memorial ist. Also sagen wir Abe kurz „Hallo“.

Als Nächstes geht es zum Martin-Luther-King-Memorial. Dafür geht es Am Denkmal für den Koreakrieg entlang.

Der längste Marsch führte dann zum Denkmal des 2. Weltkrieges auf die Rückseite des Reflecting Pools. Von dort hat man einen tollen Blick zwischen Lincoln Memorial und Washington Monument. Im Kopf spielen sich währenddessen Szenen u.a. aus Forrest Gump oder Nachts im Museum 2 ab.

Am Monument angekommen, gibt es endlich ein Eis. Da das Wassereis Martha nicht schmeckte, musste ein neues Eis her, um neue Kräfte zu wecken. So funktioniert der Radschlag auch besser.

Als Stärkung gab es ein spätes Mittagessen: Fisch, Hot Dogs, Quesadillas bzw. Philly Cheese Steaks.

Danach sind wir mit Robert und Hanni noch im Holocaust-Museum. Danach brauchten wir auch ein aufbauendes Eis mit Schoko-Haube. Danach sind wir wieder heim. Wir haben 12.252 Schritte zurückgelegt.

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten