Brooklyn Bridge Park

Bye bye, New York đŸ‡ș🇾

Ein letztes Mal begrĂŒĂŸt uns die Stadt-Silhouette bei der Überfahrt von New Jersey nach New York, einmal mitten durch Manhattan und ĂŒber die Brooklyn Bridge. Den Vormittag verbringen wir im Brooklyn Bridge Park und genießen das Wetter.

David Bowie ist auch da.
Ein letztes Abschiedsfoto

Nach dem Mittagessen begeben wir uns zum JFK. Dank der Kinder genießen wir dort sowohl einen sensationell schnellen Check-In als auch Sicherheitscheck. Am Gate angekommen, beobachten wir den tollen Sonnenuntergang. New York und unser Roadtrip hat im Ganzen toll funktioniert. Das amerikanische Flair vermisse ich bereits jetzt, obwohl wir noch in Amsterdam am Gate warten.

Sonnenuntergang am JFK

RĂŒckfahrt nach New Jersey mit vielen Sportstadien

Die RĂŒckfahrt nach New Jersey beginnen wir wieder im Regen. Es wird auch den gesamten Tag so bleiben. Stört aber nicht, weil es ja nicht ins Auto reinregnet.

Die Strecke wird uns von Washington ĂŒber Baltimore und Philadelphia fĂŒhren. Im Anschluss durchqueren wir Delaware bis New Jersey, wo wir die letzte Nacht in den USA verbringen werden.

Stadion der Baltimore Ravens 🏈
Eishockey-Stadion der Flyers 🏒 und 76ers 🏀
Stadion der Philadelphia Eagles 🩅 🏈
Philadelphia an der Liberty Bell
So lassen wir den letzten Abend ausklingen

Museumhopping in Washington…

Touristisch unterwegs đŸ‡ș🇾

Der letzte Tag in Washington zeigte sich nochmal mit dem Wetter, dass wir uns gewĂŒnscht haben. So starten wir gern in den Tag. Wir beginnen mit einer FĂŒhrung im US Capitol. Geplante Uhrzeit ist 10:50 Uhr. Nach einigen Komplikationen an der Sicherheitskontrolle, konnten wir bereits an der FĂŒhrung um 10:30 Uhr teilnehmen. Die FĂŒhrung beginnt mit einem Film ĂŒber die amerikanische Demokratie und deren Zusammengehörigkeit: „one out of many, one“.

Unser Guide Lauren zeigte uns danach die Rotunde mit der berĂŒhmten Kuppel und einen weiteren Raum mit vielen Statuen zu allen Bundesstaaten. Das Bildnis von Mr. Samuel Adams war uns bereits von einigen Bieren bekannt 😂

Nach dem Capitol trennten sich die Wege mit Stefan und Franzi, die sich das Naturkundemuseum und das Museum fĂŒr afroamerikanische Kunst angeschaut haben. Andreas wurde geparkt und der Rest ist in das Air and Space Museum und in das Museum fur Amerikanische Geschichte gegangen.

Wer ist denn da unter dem Tisch?!

Weiter ging es zum Museum fĂŒr amerikanische Geschichte, um uns noch abschließend u.a. den Hut von Abe Lincoln anzuschauen. Das Museum und speziell der Shop stellten sich als große Perle raus. Gern hĂ€tte ich im Speziellen noch mehr Zeit dort verbracht, aber es war inzwischen Nachmittag geworden und wir waren bereits den ganzen Tag unterwegs. Also wurden schnell die wichtigsten Teile (Kultur, First Ladys und die grobe Landesgeschichte) angeschaut und ab in den Shop.

Ob sich Trump Àrgert, dass er und seine Frau nicht das Titelbild der Ausstellung zieren?!

Bisher gab es noch kein Foto vom Weißen Haus. Das sollte eigentlich noch nachgeholt werden. Inzwischen Abend geworden, beschlossen wir, das Auto zu nehmen. Auf unserer Route zum abendlichen Chili-Essen sollte das Weiße Haus liegen. An das Weiße Haus kommt man mit dem Auto nicht weit genug heran. Der Hunger wurde zu groß, sodass wir weiter zu Ben‘s Chili Bowl fuhren. Das Chili war wichtiger als der aktuelle President 😂

Regen in Washington…

Heute gucken wir schon einmal, wo wir zur morgigen Capitol-FĂŒhrung hinmĂŒssen. Leider aber erst morgen. Wir haben uns nĂ€mlich im Datum vertan đŸ˜±đŸ€ŠđŸ»â€â™€ïž Kleiner Spoiler: der gesamte Tag wird so traumhaft. Es regnet aus Strömen und bereits am Capitol sind alle durchnĂ€sst. Roberts Schuhe waren bereits an der Wohnung nass, denn sie standen draußen. Am Capitol entscheiden wir uns, ins Smithsonian Air und Space bzw. in das Museum fĂŒr afroamerikanische Kunst zu gehen. Dort angekommen hĂ€tten wir lange anstehen mĂŒssen. Also sind wir wieder nach Hause. Im strömenden Regen natĂŒrlich.

Ca. eine Stunde spĂ€ter zogen wir mit Martha wieder zum Football los – im strömenden Regen. Der Weg von der Metro zum Stadion dauert 20 Minuten – gefĂŒhlt eine Ewigkeit. Am Stadion angekommen mussten Schirme und Taschen abgegeben werden. 15$ Ă€rmer ging es hinein. Inzwischen zog zum Regen auch Wind auf und unsere PlĂ€tze waren unterm Dach. Dach ist aber ĂŒbertrieben, denn es gab keins und wir hatten keine Schirme mehr đŸ˜± der Hunger treibt uns an den Essensstand im 4. Deck. Das Essen leider lauwarm bis kalt. Aber fĂŒr ein Foto hat es noch gereicht.

Zur Halbzeitpause sind wir pitschnass und durchgefroren wieder nach Hause gegangen – immernoch im strömenden Regen.

Unsere finale Aufgabe blieb: Abendessen organisieren. Auch hier haben wir aufs falsche Pferd gesetzt und landeten im Großhandel. Also gingen wir nur schnell in den Sportladen nebenan, um Cheer-Sachen fĂŒr Martha und neue Schuhe fĂŒr Robert zu kaufen. Danach fuhren wir wieder zurĂŒck, um letztlich im Laden an der Ecke fĂŒr unser Abendessen einzukaufen und gucken danach Football im Trockenen.

Sightseeing in Washington…

Wir starten die Sightseeing-Tour an der U-Bahn-Station Potomac Avenue, ca. 500 m von unserer Wohnung entfernt. FĂŒr den Ticketautomaten benötigen wir einen separaten Hochschulkurs, bis man das System verstanden hat, sodass uns fĂŒr den Anfang einer der Angestellten helfen muss. Wir fahren bis Foggy Bottom, welches der kĂŒrzeste Weg zum Lincoln-Memorial ist. Also sagen wir Abe kurz „Hallo“.

Als NĂ€chstes geht es zum Martin-Luther-King-Memorial. DafĂŒr geht es Am Denkmal fĂŒr den Koreakrieg entlang.

Der lĂ€ngste Marsch fĂŒhrte dann zum Denkmal des 2. Weltkrieges auf die RĂŒckseite des Reflecting Pools. Von dort hat man einen tollen Blick zwischen Lincoln Memorial und Washington Monument. Im Kopf spielen sich wĂ€hrenddessen Szenen u.a. aus Forrest Gump oder Nachts im Museum 2 ab.

Am Monument angekommen, gibt es endlich ein Eis. Da das Wassereis Martha nicht schmeckte, musste ein neues Eis her, um neue KrÀfte zu wecken. So funktioniert der Radschlag auch besser.

Als StÀrkung gab es ein spÀtes Mittagessen: Fisch, Hot Dogs, Quesadillas bzw. Philly Cheese Steaks.

Danach sind wir mit Robert und Hanni noch im Holocaust-Museum. Danach brauchten wir auch ein aufbauendes Eis mit Schoko-Haube. Danach sind wir wieder heim. Wir haben 12.252 Schritte zurĂŒckgelegt.

Auf nach Washington…

Der erste Blick auf das Washington Monument

Auch heute haben wir 2,5 Stunden im Auto verbracht, um von Pennsylvania nach Washington zu kommen. Auf dem Weg durchqueren wir die Bundesstaaten Maryland und Virginia. Maryland ist weniger hĂŒgelig als Pennsylvania und endlich klart der Himmel aus. Washington begrĂŒĂŸt uns wieder mit bestem Sonnenschein.

Nach einer kurzen Mittagspause gehen wir noch ein Ausflugsziel an: der Arlington Nationalfriedhof. Bevor wir den Friedhof betreten, schauen wir vom Marine Corps War Memorial auf die Stadt Washington. Das Washington Monument ist auch von hier aus deutlich zu sehen und macht Lust auf Erkundungstouren in den nÀchsten Tagen.

Am Eingang des Friedhofs angekommen, wurde uns klar, dass wir uns beeilen mussten, denn bis zur Schließung blieben uns nur 45 Minuten ĂŒbrig. Schnell an der Sicherheitskontrolle fragen, wie wir am Schnellsten zum Grab von John F. Kennedy kommen und los. Schier entließ GrĂ€berreihen, auf denen Dienstgrad und Kriegsbeteiligungen sowie eventuelle Ehrenabzeichen sichtbar sind, umhĂŒllen BĂ€ume und diesen parkĂ€hnlichen Friedhof.

Vor dem Grabmal von JFK wird es nun voller Touristen, die zum Teil mit Golfkarts angefahren werden. Bei dem Ausmaß dieser Anlage schon fast nachvollziehbar.

Die ewige Flamme von John F. Kennedy
Die FĂ€rbung dieses Baumes sorgte fĂŒr eine besondere AtmosphĂ€re.

Irgendwo im Nirgendwo…

Der letzte Tag in Pennsylvania stand im Zeichen der Entspannung nach der anstrengenden Fahrt und den ersten stressigen Tagen in New York und an den NiagarafĂ€llen. Daher konnte heute jeder machen, was er am besten kann 😂 So macht Pia z.B. Yoga.

Ich hab mir die Kamera geschnappt und mich bei 9 Grad Celsius und Wind rausgequÀlt, mit der Kamera rumgespielt und ein paar Fotos gemacht.

Den Abschluss bildete ein BBQ mit gebackenen Kartoffeln und SĂŒĂŸkartoffeln, Mais und Steaks.

Welcome to Pennsylvania…

Ja, okay. Das Wetter ist nicht immer so traumhaft, wie an den ersten Tagen. Es schĂŒttet wie aus Eimern, sodass es die Straßen entlanglĂ€uft. Aber das ist heute total in Ordnung, weil wir sowieso den Tag im Auto verbringen werden. Bevor es jedoch losgeht, genießen wir nochmal das wundervolle FrĂŒhstĂŒck an den NiagarafĂ€llen – heute u.a. Quiche Lorraine.

Die Bedienung ist heute ein netter Herr, mit herausragenden Deutschkenntnissen. Auf die Frage, woher er deutsch kann, antwortete er, dass er ein paar Kurse genommen hat und seine Frau Schweizerin ist. Weiterhin erzĂ€hlte er uns, dass er bereits 1987 in Trier die Porta Nigra und weitere westdeutsche StĂ€dten besuchte. Aus Ostdeutschland kannte er lediglich Checkpoint Charlie. Dann folgte eine klassische Konversation ĂŒber Eishockey und die Preisschwankungen der Spiele, da die MĂ€nner eigentlich zu einem NHL-Spiel gehen wollten, aber bisher betrugen die Preise ca. 90$ pro Ticket đŸ˜±

Nach dem FrĂŒhstĂŒck packen wir zusammen und begeben uns auf die Straße. 431 km liegen vor uns bis zu unserem nĂ€chsten Ziel: Bedford, Pennsylvania.

Ein letzter Blick von der RegenbogenbrĂŒcke auf die FĂ€lle im Regen vertröstet mich, die WasserfĂ€lle nicht im Regen besichtigen zu mĂŒssen. Da bin ich wirklich zu bequem 😂

Die Fahrt fĂŒhrt uns durch mehrere NationalwĂ€lder, die BlĂ€tter sind auch hier noch bunt gefĂ€rbt, die Landschaft wird hĂŒgeliger. Die Appalachen verlaufen ebenfalls hier entlang von Neufundland bis weit in den SĂŒden nach Alabama.

Auch ein Haus wechselt auf RĂ€dern seinen Wirkungsort.

Die Höchstgeschwindigkeit betrĂ€gt meist 55 mph, mit Truck oder Haus vor uns sogar nur noch 30 mph. Die StraßenzĂŒge ziehen sich sehr.

Nach reichlich 5 Stunden Fahrt erreichen wir das Haus am See.. Ă€hh… Fluss
Die obligatorische Flagge am Haus

Oh Canada… Teil 2

Heute starteten wir den Tag mit einem fantastischen FrĂŒhstĂŒck – Omelette oder Ei Benedikt. Letzteres ist ein Nationalgericht hier in Kanada: Pochiertes Ei auf Toast mit Schinken und Sauce Hollandaise. Alles war sehr lecker und machte Appetit auf das morgige FrĂŒhstĂŒck, bevor wir Kanada verlassen mĂŒssen.

Der Blick von der Wohnung in Richtung der FĂ€lle

Auch heute erwischten wir wieder wunderbarstes Wetter und begeben uns auf den Weg in Richtung WasserfĂ€lle – ca. 2 km von uns aus. Auf halber Strecke in Höhe der BrĂŒcke wurde der erste Teil, die American Falls, sichtbar. In den Herbstfarben sehen die WasserfĂ€lle und die BĂ€ume ringsherum toll aus. Je nĂ€her wir kommen, desto lauter und feuchter wird es. Regen bei Sonnenschein sieht schon verrĂŒckt aus.

Die Wassermassen (durchschnittlich 4.200 mÂł/s), die sich die FĂ€lle 57 m runterwĂ€lzen, sehen Ă€ußerst beeindruckend aus, dass man sie kaum beschreiben kann. Auch die Wasserfarbe ist smaragdgrĂŒn, die Fotos können diese Farbe leider nicht wiedergeben. Die Gischt wird von der Sonne stark reflektiert, sodass lange Belichtungszeiten nicht möglich waren.

Auf dem RĂŒckweg war es der Großen und auch der Kleinen zu anstrengend, sodass beide getragen werden mussten, sich den Wagen teilten bis die Kleine einschlief. đŸ„°

Zu Hause angekommen, stĂ€rkten sich die MĂ€dels und fĂŒhren dann zum nĂ€chsten Programmpunkt: ins 11 km-gelegene Outlet. Dort glĂŒhte die Kreditkarte.

Beute 😂

Gegen 19 Uhr aßen wir eine weitere kanadische SpezialitĂ€t: Poutine. Sie besteht aus Pommes frites, Cheese curds und darĂŒbergegossener Bratensauce.

Oh Canada… Teil 1

Weiter geht der Roadtrip. Wir wollen noch weiter nach Norden und sind dafĂŒr zeitig aus dem Motel los. Das FrĂŒhstĂŒck muss erst einmal gejagt werden. Das passende Diner habe ich bereits vor der Reise rausgesucht und die Bilder sahen vielversprechend aus. DafĂŒr fahren wir mal eben 1,5 Stunden nach Syracuse, um dann nochmal 1h20min warten zu mĂŒssen 😖 GlĂŒcklicherweise erhielten wir den Tipp, dass es noch eine zweite Filiale gibt und nur wenige Minuten entfernt. Und wir mĂŒssen auch nicht Hunger leiden, denn wir bekommen dort PlĂ€tze, was mit 8 Personen nicht so einfach ist. Martha und ich mĂŒssen natĂŒrlich Pancakes essen. Meine S‘Mores-Pancakes sind belegt mit Schoko- und Marshmallow-Sirup sowie Cracker und nochmal 5 weiteren Marshmallows đŸ€€ Meine nĂ€chste Mahlzeit wird erst das Abendessen 😂

Gut gestÀrkt fahren Nun Richtung Westen und folgen der Beschilderung Niagara Falls. Die Landschaft wird nun etwas karger, mehr NadelbÀume kommen zum Vorschein.

Niagara Falls an sich ist zweigeteilt in eine amerikanische und kanadische Seite. Wir mĂŒssen die Grenze passieren, da unser Bed&Breakfast auf der kanadischen Seite steht – 2 km von den FĂ€llen entfernt.

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