
Ja, okay. Das Wetter ist nicht immer so traumhaft, wie an den ersten Tagen. Es schüttet wie aus Eimern, sodass es die Straßen entlangläuft. Aber das ist heute total in Ordnung, weil wir sowieso den Tag im Auto verbringen werden. Bevor es jedoch losgeht, genießen wir nochmal das wundervolle Frühstück an den Niagarafällen – heute u.a. Quiche Lorraine.


Die Bedienung ist heute ein netter Herr, mit herausragenden Deutschkenntnissen. Auf die Frage, woher er deutsch kann, antwortete er, dass er ein paar Kurse genommen hat und seine Frau Schweizerin ist. Weiterhin erzählte er uns, dass er bereits 1987 in Trier die Porta Nigra und weitere westdeutsche Städten besuchte. Aus Ostdeutschland kannte er lediglich Checkpoint Charlie. Dann folgte eine klassische Konversation über Eishockey und die Preisschwankungen der Spiele, da die Männer eigentlich zu einem NHL-Spiel gehen wollten, aber bisher betrugen die Preise ca. 90$ pro Ticket 😱

Nach dem Frühstück packen wir zusammen und begeben uns auf die Straße. 431 km liegen vor uns bis zu unserem nächsten Ziel: Bedford, Pennsylvania.
Ein letzter Blick von der Regenbogenbrücke auf die Fälle im Regen vertröstet mich, die Wasserfälle nicht im Regen besichtigen zu müssen. Da bin ich wirklich zu bequem 😂



Die Fahrt führt uns durch mehrere Nationalwälder, die Blätter sind auch hier noch bunt gefärbt, die Landschaft wird hügeliger. Die Appalachen verlaufen ebenfalls hier entlang von Neufundland bis weit in den Süden nach Alabama.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt meist 55 mph, mit Truck oder Haus vor uns sogar nur noch 30 mph. Die Straßenzüge ziehen sich sehr.

